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Google Investiert in Mini-Atomkraftwerke für Energiebedarf

Google hat im Oktober 2023 einen Vertrag unterzeichnet, um kleine modulare Atom-Reaktoren zu kaufen. Diese Mini-Atomkraftwerke sollen helfen, den rasant steigenden Energiebedarf des Unternehmens zu decken, der durch den Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) verursacht wird. Das erste dieser Kraftwerke soll bis 2030 in Betrieb genommen werden, weitere folgen bis 2035.

Die hohen Stromkosten sind eine Schattenseite des Erfolgs von Google im Bereich KI. Obwohl das Unternehmen sich zur Klimaneutralität verpflichtet hat und bis 2030 den CO2-Ausstoß auf null reduzieren möchte, sind die Emissionen in den letzten Jahren wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr stiegen die CO2-Emissionen von Google um 13 Prozent.

Eine Studie des Electric Power Research Institute zeigt, dass Datenzentren in den USA bis zum Ende dieses Jahrzehnts bis zu neun Prozent der gesamten Stromerzeugung verbrauchen könnten. Dies würde eine Verdopplung des Verbrauchs bedeuten. Laut Goldman Sachs könnte sich der Stromverbrauch von US-Rechenzentren zwischen 2023 und 2030 sogar verdreifachen.

Einige Experten und auch Technologiekonzerne sehen jedoch die Atomenergie nicht als einzige Lösung für die hohen Energieanforderungen der KI-Rechenzentren. So hat Microsoft kürzlich zusammen mit dem KI-Unternehmen G24 aus Dubai eine Milliarde Dollar in ein neues Azure-Rechenzentrum in Kenia investiert, das vollständig mit sauberer Geothermie-Energie betrieben werden soll.

Die Entwicklung zeigt, dass Unternehmen wie Google und Microsoft innovative Wege suchen, um ihren Energiebedarf nachhaltig zu decken, während sie gleichzeitig ihre Umweltziele im Blick behalten.

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