In Deutschland hat eine Frau in mehreren Bundesländern als Lehrerin gearbeitet, obwohl sie keine richtige Ausbildung dafür hatte. Sie hat mehrmals gefälschte Zeugnisse benutzt, um sich Zugang zu Schulen zu verschaffen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Heidelberg haben berichtet, dass sie schon seit 2021 in verschiedenen Bundesländern tätig war.
Ihre Arbeit an einer Privatschule in Heidelberg endete im Jahr 2024, weil sie beschuldigt wurde, Krankmeldungen gefälscht und Geld von Schüler:innen veruntreut zu haben. Anfang 2025 fand man heraus, dass sie in einer anderen Privatschule im Saarland arbeitete. Dort wurde im April ihre fehlende Qualifikation entdeckt, und sie wurde sofort gekündigt.
Die Ermittler haben außerdem herausgefunden, dass die Frau bereits im Jahr 2021 in Rheinland-Pfalz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Damals hatte sie gefälschte Universitätsabschlüsse benutzt, um das Referendariat, eine wichtige Ausbildung für Lehrer, zu bekommen. Ende 2023 wurde sie in Heidelberg erneut verurteilt, diesmal wegen Urkundenfälschung.
Im September wurde ein Haftbefehl gegen sie erlassen, weil die Gefahr besteht, dass sie fliehen möchte oder wieder Straftaten begeht. Jetzt sitzt sie im Gefängnis. Die Polizei hat sich dazu entschieden, ihre tatsächlichen Abschlüsse oder Ausbildungen nicht bekannt zu geben.
Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, echte Qualifikationen zu haben, wenn man einen Beruf ausübt, der viel Verantwortung und Vertrauen erfordert, wie das Lehramt.
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