Der bekannte britische Straßenkünstler Banksy hat ein neues Wandbild an der Fassade des Londoner High Court gemalt. Das Bild zeigt einen Richter, der einen Demonstrierenden schlägt. Dieses Kunstwerk wird als eine Reaktion auf die jüngsten Ereignisse in London gesehen.
Am Samstag gab es eine große Demonstration gegen das Verbot der Gruppe Palestine Action. Bei dieser Demonstration wurden fast 900 Menschen festgenommen. Bereits in den letzten Wochen wurden Hunderte von Anhängern der Gruppe festgenommen, nachdem die britische Regierung Palestine Action im Juli als terroristische Organisation eingestuft hatte.
Das Verbot bedeutet, dass die Mitgliedschaft in oder die Unterstützung der Gruppe in Großbritannien jetzt eine Straftat ist. Die Gruppe hatte zuvor in eine Basis der Royal Air Force eingebrochen und dort Flugzeuge beschädigt, was zu diesem Verbot führte.
Das Londoner Royal Courts of Justice, wo der High Court untergebracht ist, ist ein sehr altes und wichtiges Gebäude, das besonderen Schutz genießt. Fotos zeigten, dass um das Wandbild bereits Absperrungen aufgebaut wurden, um es zu schützen.
Der Künstler, dessen Name nie öffentlich bekannt wurde, hat das Kunstwerk am Montag auf seinem Instagram-Account gezeigt. Das Wandbild sorgt für Diskussionen, weil es die aktuellen Konflikte und die harte Haltung der Regierung gegenüber Protesten widerspiegelt.
Dieses Werk ist ein Beispiel dafür, wie Street Art oft als Mittel genutzt wird, um politische Meinungen und Kritik sichtbar zu machen. Banksy ist bekannt dafür, gesellschaftliche und politische Themen in seinen Kunstwerken zu behandeln, auch wenn seine Identität geheim bleibt.
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