Deutschland hat weniger Gas in seinen Speichern im Vergleich zu seinen Nachbarländern, was bei Experten Sorgen für den kommenden Winter auslöst. Der Grünen-Politiker Michael Kellner kritisierte, dass die Gasspeicher in Deutschland nur zu etwa 67 Prozent gefüllt sind. Im Vergleich: Österreich hat 77 Prozent, Belgien 92 Prozent, und Polen sowie Frankreich etwa 80 Prozent. Das bedeutet, Deutschland ist weniger vorbereitet auf den Winter, wenn mehr Gas gebraucht wird.
Trotz dieser Sorgen sagt das Bundeswirtschaftsministerium, dass keine Gefahr besteht. Sie versichern, dass die Gasversorgung gesichert ist, weil Deutschland auch im Sommer genug Gas importiert. Das Land hat vier neue schwimmende Flüssiggastermsinals, die das ganze Jahr genutzt werden können, um Gas zu importieren. Das sorgt für mehr Flexibilität.
Der Branchenverband für Gas und Wasserstoff erklärt, dass die niedrigen Speicherstände auch mit den hohen Gaspreisen zusammenhängen. Trotz der niedrigen Füllstände sieht man keine Gefahr für die Versorgung. Timm Kehler vom Verband sagte, die Speicher werden weiterhin gefüllt und das gesetzliche Ziel wird sogar übertroffen.
Insgesamt sind die Speicher in Deutschland zu etwa 67 Prozent gefüllt, während in anderen Ländern die Füllstände höher sind. Experten betonen, dass Deutschland noch wachsam bleiben muss, um gut durch den Winter zu kommen. Es ist wichtig, dass die Gasreserven rechtzeitig gefüllt werden, damit es keine Engpässe gibt.
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