Am frühen Freitagmorgen hat das Sicherheitskabinett Israels einem Plan zur vollständigen Einnahme der Stadt Gaza zugestimmt. Diese Entscheidung ist in Israel und auch international sehr umstritten. Viele Menschen sind besorgt, weil sie befürchten, dass die Situation noch schlimmer wird.
In Israel haben Angehörige der Geiseln, die von der Terrororganisation Hamas festgehalten werden, den Plan als „Todesurteil“ für die Geiseln bezeichnet. Sie sind sehr traurig und fordern, dass ihre Angehörigen nicht aufgeben werden.
Auf der anderen Seite gibt es weltweit viele Stimmen, die die Entscheidung Israels kritisieren. Volker Türk, der UN-Menschenrechtskommissar, sagte, dass Israel den Plan sofort stoppen soll. Er erklärte, dass der Plan gegen ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs verstößt, das sagt, dass Israel seine Besatzung in den Palästinensergebieten so schnell wie möglich beenden muss.
Außerdem haben Politiker aus anderen Ländern ihre Meinung geäußert. Keir Starmer, der Premier von Großbritannien, forderte Israel auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Er sagte, dass die geplante Aktion weder den Konflikt beenden noch die Geiseln befreien wird. Stattdessen wird sie nur zu mehr Blutvergießen führen.
Auch die Türkei verurteilte die Pläne Israels sehr stark. Das Außenministerium in Ankara forderte die Weltgemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat auf, Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass Israel Gaza einnimmt.
Die Situation ist sehr ernst. Viele Menschen hoffen, dass die Verantwortlichen eine friedliche Lösung finden, um weiteres Leid zu vermeiden.
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